Unterricht - Flöten:

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Ein Vorteil, den alle Flöten mit sich bringen: man kann sie überall mitnehmen und spielt bei Aufführungen sein gewohntes Instrument und muss sich nicht erst an das im Konzertsaal vorhandene Modell gewöhnen.

Blockflöte:

Die Blockflöte ist ein ideales Einsteigerinstrument, da sie preisgünstig in der Anschaffung ist, nicht viel Platz in der Wohnung benötigt und der Schüler keine besonderen Grundvoraussetzungen, außer einer gewissen Musikalität, mitbringen muss.
Auch wenn viele bei dem Gedanken an Blockflöten gleich an eine Schulklasse von 30 Kindern denken, die alle gleichzeitig in ihre Flöte tröten, so kann man mit viel Übung auch das Blockflötenspiel zu einem sehr kunstvollen Stil bringen! Dieser lebt durch den typischen klaren, warmen Klang des Holzinstrumentes.

Reinen_Gruppenunterricht mit mehr als 2 Kindern (abgesehen vom Ensemble) halte ich auch mit diesem Instrument zumindest in der Anfangsphase für unproduktiv!
Das mehrstimmige Musizieren bildet einen wichtigen Aspekt des Unterrichts, denn es fördert nicht nur das musikalische Gehör, sondern trainiert Anpassungsfähigkeit und Rhythmusgefühl.
Auch kann es teilweise sinnvoll sein, den Schülern durch gemeinsames Musizieren eine Vergleichsmöglichkeit ihrer eigenen Fähigkeiten zu geben. Das baut auf oder spornt an.
Allerdings kann der Gruppenunterricht niemals den Einzelunterricht ersetzen, nur zusätzlich bereichern!

Querflöte:

Eine allgemein gültige Regel besagt, je eher man mit einem Instrument beginnt, desdo besser. Auch wenn Kinder nicht grundsetzlich schneller lernen als Erwachsene, sie haben in der Regel nur mehr Lebenszeit zum Üben vor sich. Für den Anfang mit der Querflöte ist allerdings eine physische Grenze gesetzt - durch den Zahnwechsel. Es ist nicht ratsam mit dem Unterricht anzufangen, noch bevor das Frontgebiß völlständig gewechselt hat! Auch sind die Kinder erst dann in Lungenkraft und Körpergröße dem Querflötenspiel gewachsen. Somit ist der Beginn des Unterrichts ca. ab dem 9. Lebensjahr möglich. Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel.



Eine gute Basis hierfür ist, wenn der Schüler Sopranblockflöte spielen kann, so muß er sich bei all der komplizierten Anblas- und Haltungstechnik nicht auch zusätzlich noch auf das neue Feld der Noten konzentrieren, und die Griffweisen dieser beiden Flöten sind sehr ähnlich.

Man muß sich bei der Entscheidung für die Querflöte bewußt sein, daß im Vergleich zu den Blockflöten bspw. ein weitaus intensiveres Training nötig ist. Nicht nur, um überhaupt einen schönen Ton auf der Flöte zu finden, sondern auch um diesen Ansatz zu behalten. Eine Blockflöte kann auch drei Jahre stillschweigend im Schrank liegen und ich werde ihr trotzdem einen ordentlichen Ton entlocken können - bei der Querflöte ist das eher unwahrscheinlich.
Auch bei der Anschaffung muß man im Gegensatz zur Blockflöte wesentlich mehr investieren, vor allem Qualität hat ihren Preis. Aber dafür wird man mit einem wandlungsfähigen und weitläufigen Tonumfang belohnt, der dem Instrument seinen unwiderstehlichen Zauber verleiht.



Siehe auch zum Thema:

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